Mittwoch, 26. Januar 2011

Tag 27

Spring is all around you
and calls your name softly in the wind
And falls after years of death
eternally on your tears of joy.
Starless is the evening door
I see your face, your face in the sun
and shine in this endless spring
forever in the light.


hm....
Wieder eine fast schlaflose Nacht neben einer hustenden Frau... wieder das gleiche Frühstück, die gleichen Tabletten, die gleichen Therapien und Gespräche... wieder ein Einzelgespräch voller leerer Worte... wieder neue Baustellen. Ich bin gerade irgendwie komisch drauf. Möchte tanzen... möchte weinen... möchte umarmt werden... will Ruhe und gleichzeitig ist sie wie immer unerträglich.
Wortfetzen bleiben hängen und verfolgen mich. Tag und Nacht plane ich und überlege, was besser ist und was eben nicht... so viele leere Worte überall.

Im EInzelgespräch ging es um die letzten 3 sinnlosen Tage, um die innere Wut auf mich und auf andere... um die Wut, die ich nicht spüre, weil es nichts gibt, worauf ich wütend sein könnte. Und ich will doch aber wütend sein. Diesen Hass spüren, der mich anspornt, der mir Energie verleiht, der mich nach vorn treibt. Mich selbst hassen ist sinnlos... und gerade auch unfair. Ich arbeite intensiv an mir, spüre die Klarheit, wie lange nicht mehr, bin eigentlich ganz nah dran, wieder ich selbst sein zu können.
Die Konfrontation, so nennt meine Psychologin das raus gehen, steht nun fest in meinem Therapieplan. Heute 16 Uhr gehts los mit dem Ziel Probstheida. 2 Haltestellen, zusammengefercht mit fremden Menschen in einem kleinen Bus. Und wieder zurück. Kann ja nich so schwer sein. Ich soll aufhören, mich mit anderen zu vergleichen.... (Die können das doch auch...) und akzeptieren, dass ich es nunmal erst wieder lernen muss.

Ich und akzeptieren... grrrrrr...

Später noch Krankheitsaufklärung. Ich will einfach nur schlafen :(

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